Die Risiken und Nebenwirkungen des (zu) positiven Denkens

Positives Denken soll zu keiner übertriebener Selbstkontrolle führen: Sie können/dürfen sich manchmal auch niedergeschlagen fühlen.

Wenn Sie Sich krampfhaft darauf versteifen, stets positiv denken zu müssen, werden negative Dinge nicht mehr verarbeitet. Sie werden verdrängt. Es ist durchaus gesund, sich zwischendurch nicht gut zu fühlen. 'Gönnen' Sie Sich auch den schlecht gelaunten Tag.

Problematisch wird positives Denken dann, wenn Sie Unglück und Leid immer als von Ihnen selbst verschuldet ansehen.

Menschen, welche an einer echten Depression leiden, sind mit der Aufforderung: "Denke doch endlich positiv!" oft völlig überfordert und sinken noch tiefer in das Gefühl, 'ein/e Versager/in zu sein'.

Die Vorstellung, mit positivem Denken alleine alles erreichen zu können, führt im Extremfall zu der Idee: "Wer keinen Erfolg hat, ist eben selber schuld, weil er es offensichtlich nicht richtig probiert und nicht genug positiv gedacht hat!" Alle äusseren Einflüsse bleiben dabei aber unbeachtet.




Ein paar praktische Anregungen zum Nachdenken


Mentalcoaching Niederhauser | Bildquelle: aboutpixel.de / Weckerdepression © Franziska Kleinschmidt