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Klassisches Konditionieren

Als klassisches Konditionieren bezeichnet man das verbinden von verschiedenen Reizen. So können zum Beispiel bestimmte Geräusche mit bestimmten Gefühlen verbunden werden. Das Klingeln der Pausenglocke einer Schule kann mit Freude verbunden sein, wie auch mit Angst oder Unbehagen. Dies hängt davon ab, welche Erfahrungen sie in ihrer Schulzeit (und ihren Schulpausen) gemacht haben. Dasselbe gilt für die unterschiedlichsten Reize wie Bilder, Musik, Bewegungen, Gerüche, Worte und Sätze, Orte und so weiter..

Die Verbindung dieser Reize kann durch Training (zu Beispiel eine Gegenkonditionierung ) verstärkt, verändert oder wieder gelöscht werden.




Operandes Konditionieren

Als operandes Konditionieren bezeichnet man eine Änderung des Verhaltens durch Belohnung oder Bestrafung. Man spricht dabei auch von positiven oder negativen Verstärkern. Wird ein Verhalten belohnt, so tritt es häufiger auf. Wird ein Verhalten bestraft, so kommt es seltener vor.

Wird ein Schüler beispielsweise für pünktliches Erscheinen gelobt (Positiv) kommt er häufiger pünktlich, wird er für sein Zuspätkommen getadelt (Negativ) möglicherweise auch.

In der Praxis bestätigt sich, das positive Verstärker wirksamer sind und eher zum Ziel führen.