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Das Kommunikationsquadrat
Das Kommunikationsquadrat ist auch bekannt als das "Vier-Ohren-Modell". Es geht davon aus, dass jede Nachricht vier Ebenen hat.
Alles was wir sagen (oder tun) kann auf vier verschiedene Arten gemeint und verstanden werden:
- einen Sachinhalt (worüber ich informiere)
- eine Selbstoffenbarung (was ich von mir preisgebe)
- eine Beziehungshinweis (was ich von dir halte und wie ich zu dir stehe)
- einen Appell (was ich bei dir erreichen möchte)
Betrete ich zum Beispiel einen Raum und sage zu den anwesenden Personen „Das Fenster ist offen!“, so kann dies sehr unterschiedlich verstanden werden.
Auf der Sachebene wird dies lediglich zur Kenntnis genommen. Das Fenster ist offen. Punkt. Nichts weiter. Als Reaktion höre ich höchstens ein: „Aha“.
Auf der Apellebene heisst dies „Bitte schliesse das Fenster!“. Wer nun mit dem ‚Apellohr’ hört, steht auf und schliesst das Fenster.
Die Selbstoffenbarung (was ich von mir selbst preisgebe) in diesem Satz kann lauten: „Ich friere“, „Mir ist kalt“, aber auch „Ich fürchte dass noch jemand hinaus fällt“ oder „Wow, endlich bekomme ich frische Luft!“.
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Wer nun auf der Beziehungsebene hört, wird von mir folgendes wahrnehmen: „Ihr vergeudet hier (Heiz-)energie! Wenn ich euch nicht darauf aufmerksam machen würde“, „Seht ihr denn nicht, dass das Fenster offen ist?“, vielleicht aber auch: „Bei euch gefällt es mir – an der frischen Luft!“.
Es wird deutlich, wie unterschiedlich eine einfache Mitteilung verstanden werden kann. Je nachdem, in welchem Zustand jemand zuhört, wie er sich gerade fühlt oder denkt, hört er (oder sie) meine Nachricht mit einem ganz anderen Ohr.

..und was verstehen sie? vier ohren
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